Jahresbilanz und die Top 10 Plätze vom Reisegolfer

Wie in den anderen Jahren auch, versuche ich zum Ende der Adventszeit das Golfjahr aus meiner persönlichen Sicht zu reflektieren. Martin Kaymer hat sein zweites Major gewonnen, Europa hat wieder mal den Ryder Cup gewonnen, Rory McIlroy dominierte gefühlt den Rest des männlichen Golfsports und ich durfte den Old Course in St. Andrews über 18 Loch erleben. Dazu gibt es seit August diesen Blog, bei dem mir das Schreiben von Berichten weiterhin sehr viel Freude macht. Ein zusätzliches Highlight war die Veröffentlichung des neuen „Confidential Golf Guide“ von Tom Doak. Dort befindet sich auf Seite 81 ein Foto, welches ich auf einer meiner Reisen gemacht habe… :-)

Ich habe 62 mal selber gespielt und dabei 35 Plätze zum ersten Mal spielen dürfen. Da einige exzellente Kurse darunter waren, haben sich meine Top 10 wieder mal geändert. Das Schwierige ist leider immer die Plätze zu finden, die man entfernen muss. Obwohl die auch toll sind. Hier nun also meine persönliche – ähem – Top 10 aus 373 bisher gespielten Plätzen. Sortiert in alphabetischer Reihenfolge:

Wie man sieht, sind keine Plätze aus den USA dabei. Das liegt leider daran, dass ich dort erst 37 Plätze spielen durfte und die richtig guten oft privat sind. Das kommt alles später. Ich arbeite daran. Nächstes Jahr ist erst einmal Australien, Nevada, Utah und Japan geplant. Und natürlich eine Woche in Großbritannien. Und was sich sonst so ergibt.

Es würde uns mal interessieren, welches die besten Plätze sind, die unsere Leser bisher gespielt haben. Und vor allem, warum? Unter allen, die einen Kommentar zu den besten bisher gespielten Plätzen schreiben, verlosen wir ein Päckchen sehr seltene Golfbälle aus der – wie unsere Freunde von golf.de es vermutlich formulieren würden – sehr limitierten SpieltGolf-Sonderedition von Vice!

9 Comments

  • Exilgolfer sagt:

    Wann kommst Du eigentlich mal nach Schweden?

  • Christoph sagt:

    Ich kann es jetzt nicht so wissenschaftlich fundiert begründen, wie Ihr es immer macht.

    Aber meine zwei Lieblingsplätze wären in Schottland Burntisland (Mischung aus Parkland und Clidfftop Platz) und Crail, Balcomie Links.

  • Hamburger sagt:

    letztes Jahr haben wir eine Woche im Südwesten Irlands verbracht um Linksgolf zu spielen. Tolle Plätze gespielt, gute Plätze gespielt, unter anderem Waterville, Tralee, Dooks.
    Tralee war für mich das Highlight! Die zweiten 9 liegen in einer Dünenlandschaft, sagenhaft!

  • Ich finde es immer schwer etwas zu empfehlen, da jeder seine eigenen Gedanken zu Golfplatzarchitektur und Vegetation hat. Mein persönliches Highlight war der Hamilton Island GC an der Ostküste Australiens, ein super Platz auf seiner eigenen Insel.
    Belek ist nicht Jedermanns Sache, aber besonders Faldos Cornelia hat es mir dort angetan, sehr schöne ursprüngliche 27-Loch Anlage.
    In England durfte ich zwei moderne Highlights spielen, die mir in guter Erinnerung geblieben sind, zum einen Jack Nicklaus Heritage Course im London Golf Club und außerdem The Grove, beides Heathland Style Courses vom Allerfeinsten.
    Desert Golf stößt auch nicht bei jedem auf positives Feedback, aber Faldos Platz im Emirates GC in Dubai war ein echtes Sahnestückchen. Im Februar fliege ich nochmal hin und versuche den Els, den Montgomerie und die Jumeirah Golf Estates zu spielen. Vielleicht tut sich dann wieder was in meiner persönlichen Top 5:
    https://golficiency.wordpress.com/top-5/

  • Heiko sagt:

    Der schönste Golfplatz, den ich kenne, ist eindeutig Royal Dornoch. Als ich 2009 das erste Mal dort war, hatte ich gerade mal knappe zwei Jahre Golferfahrung. Aber ich wusste sofort: Hier will ich wieder hin. Der Platz ist optisch so wunderbar offen. Der Eindruck, wenn man vom zweiten Grün zum dritten Abschlag kommt, ist grandios. Aber im Unterschied zu den anderen Linkskursen, die ich kenne, ist der Platz gleichzeitig immer wieder unterschiedlich und bietet dem Auge Überraschungen.
    Zwei Jahre später war ich dann wieder dort und es war noch viel besser, denn diesmal war es Mai und der Platz strahlte in gelb. Das ist zwar keine schöne Farbe für Fußballtrikots, aber einen Golfplatz schmückt es enorm.
    Nun wird es mich in diesem Mai wieder in die Highlands führen und natürlich komme ich nicht umhin, wieder die Pilgerreise nach Dornoch zu machen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf diesen Tag und diese zwei Runden.
    Auch deiner Begeisterung über Cruden Bay kann ich nur zustimmen. Ein aufregender Platz. Leider liegt der von den Highlandplätzen aus so ungünstig und daher ist der einzige Grund, diesen Platz nicht zu spielen: Dornoch :-)

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