Prognosen für 2018
Prognosen für 2018

10 lächerliche Prognosen für 2018

Das Jahr 2017 begann verheißungsvoll für die Prognosen. Nach wenigen Wochen katapultierte sich Jon Rahm nach vorn. Andrew Johnston reihte schwaches Resultat an schwaches Resultat, die Weltrangliste der Damen zog sich zusammen und Brooks Koepka gewann die US Open. Doch danach kam nichts mehr. Selbst sichere Prognosen wie Langers Charles-Schwab-Sieg implodierten. Höchste Zeit, 2018 wieder ein besseres Jahr zu landen – auch wenn die Prognosen natürlich wie üblich alles andere als selbsterfüllend sind. Wie immer erst die Rückschau auf die letztjährigen Prognosen gefolgt von den Prognosen für 2018.

Rückblick

Voll erfüllt

  • Jon Rahm knackt die Top 50 der Welt (Ich gebe zu mir fehlten die Eier, in der Prognose Top 10 zu schreiben. Auch das schaffte Rahm locker.)
  • Beef überschreitet sein Mindesthaltbarkeitsdatum (“Er verpasst das Race to Dubai Finale, wird aus den Top 100 der Welt fallen und auf der PGA Tour keine Rolle spielen” war meine Prognose. Johnston hätte ohne seinen Sieg in 2016 sogar die ET-Karte verloren, schmierte auf Platz 181 der Weltrangliste ab und gab seine PGA-Tour-Ambitionen auf.
  • Es gibt eine neue Nr.1 der Welt – bei den Damen (Mit Ariya Jutanugarn, Ryu So-yeon, Park Sung-hyun und Shanshan Feng gab es sogar vier.)

Knapp daneben

  • Tiger Woods gibt seinen Rücktritt bekannt (Im September schien er in einem Interview genau das bereits vorzubereiten. Im Dezember kam dann aber doch noch ein neuer Comeback-Versuch)
  • Bernhard Langer gewinnt den Charles Schwab Cup (Es gibt weiter keinen 60-jährigen Sieger. Fairerweise muss man aber zu meiner Ehrenrettung sagen, dass Langer sonst alles gewann.)
  • Rory McIlroy beendet seine Major-Durststrecke (Warum unter knapp daneben? Rory gewann nicht mal ein Turnier und war bei der PGA 22. Doch als Bonus hatte ich in dieser Prognose ja alle vier Major-Sieger 2017 und darunter auch Brooks Koepka für die US Open, die dieser gewann. Matsuyama war beim Masters 11., Stenson bei der Open 11. Wer also ebenfalls auf meine Tipps zu Beginn des Jahres gewettet hat, konnte ein hübsches Sümmchen machen.)
  • Voll daneben

  • Martin Kaymer, Bernd Ritthammer, Alex Knappe und ein weiterer Deutscher kommen unter die Top 50 des Race to Dubai (Man darf bei deutschen Golfern einfach nie auf Qualität in der Breite hoffen. Nur Kaymer schaffte es, Ritthammer und Knappe verloren gar die Tourkarte)
  • Martin Kaymer verzichtet auf die BMW Open und die European Open (Er trat bei der BMW Open an.)
  • Greg Normans Ankündigung wird das hier sein: (Meine Vermutung war, dass es eine Luftnummer ist. Das stimmte. Aber dass es soooo heiße Lift ist, hätte selbst ich nicht erwartet.)
  • Jemand stirbt bei einem Golf-Trickshot (Glücklicherweise (noch) nicht. Wenn man nicht einschließt, dass die Golf-Trickshots 2017 mich vor Langeweile sterben ließen)
  • Prognosen für 2018

    Tiger Woods kommt nicht in die Top 50 der Welt

    Wer einen Einzug von Woods in die Top 100 als Erfolg verkaufen will, irrt. Wenn er verletzungsfrei bleibt, sollten die Top 100 eine Selbstverständlichkeit sein. Er braucht nur 50-60 Punkte 2018 erspielen und schon ist er drin. Das ist 2017 mehr als 150 Spielern gelungen. Angesichts von Woods’ Spielberechtigungen bei Majors und seiner Möglichkeit, in jedes Einladungsturnier zu kommen, ein simples Unterfangen. Selbst für die Top 50 braucht er in etwa nur ein Jahr wie Martin Kaymer in 2017. Und dennoch wird er es nicht schaffen.

    Phil Mickelson gewinnt die US Open

    Für den ewigen Zweiten ist 2018 vielleicht die letzte Chance auf einen Sieg bei dem Major, das ihn noch vom Career Grand Slam trennt. Er wird sie nutzen.

    Martin Kaymer spielt im Ryder Cup

    Niemand gibt ihm nach dieser Saison noch eine Chance. Und dennoch wird er erneut als Spieler im Team von Thomas Björn sein.

    Die USA holen mehr als 15 Punkte

    Seit 1985 haben die Amerikaner auf europäischen Boden nicht mehr als 15 Punkte geholt. Das wird sich in Paris ändern.

    Steve Stricker holt mehr Senioren-Majors als Bernhard Langer, die Money-List und Player of the Year

    Stricker war 2017 der vermutlich beste Senior, aber keiner hat es gemerkt, weil er nur sehr selten auf der Champions Tour gespielt hat. Wozu auch, wenn man als nur einer von 13 Spielern den Cut in allen vier echten Majors schafft? 2018 ist Stricker aber für kein Major qualifiziert und muss auch nicht die Jungen beobachten, da er kein US-Team als Captain anführt. Wenn er sich auf die alten Herren konzentriert, ist Langers Dominanz vorbei.

    Die US-Durststrecke bei den Damen endet.

    Kaum zu glauben, aber nur zwei Amerikanerinnen, Cristie Kerr und Stacy Lewis, haben jemals das Rolex Ranking angeführt. 2018 kommt eine dritte hinzu und zum ersten Mal seit 1997 gewinnt eine Amerikanerin zwei Majors in einem Jahr.

    Bryden MacPherson oder Travis Smyth überholen Adam Scott

    Der eine Australier spielt unter ferner liefen auf der China Tour und ist 620. Der andere Australier ist 482. und gerade erst Profi geworden. Der dritte Australier ist Major-Sieger, 32. der Welt und seit 2000 ununterbrochen in den Top 100. Die Chance auf ein Eintreffen dieser Prognose ist niedriger als der Premier League Sieg von Leicester City, aber was ist das Leben ohne Risiko?

    Sergio Garcia gewinnt ein Major – schon wieder

    Jahrelang war die Frage, ob Sergio jemals ein Major gewinnt. Jetzt lautet die Frage: wie viele. Denn 2018 kommt noch eines hinzu.

    Es gibt den ersten prominenten Dopingfall im Golfsport

    Bisher wurden durch die Dopingproben nur die kleinsten der kleinen Fische erwischt. 2018 wird es zum ersten Mal eine Sperre für einen prominenten Spieler geben. (Top 100 der Welt bzw. bereits Sieg auf PGA Tour oder European Tour)

    Ein Deutscher, der nicht Martin Kaymer oder Marcel Siem heißt, gewinnt auf der European Tour

    Seit 2002 haben nur Kaymer oder Siem Deutschland in den Siegerlisten vertreten. Damals gewann Tobias Dier die Dutch Open, Alex Cejka die Trophée Lancôme und Bernhard Langer teilte sich den Sieg beim Volvo Masters. 15 Jahre sind lang genug. Zeit für die Kieffers, Heiseles und Schneiders dieser Welt, ihre Duftmarke zu setzen.

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